Kurz informiert: Teams, Ryzen 7000, KI-Songs, Insight

Unser werktäglicher News-Überblick fasst die wichtigsten Nachrichten des Tages kurz und knapp zusammen.

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Inhaltsverzeichnis

Microsoft will angeblich die Videokonferenz- und Messaging-Software Teams aus dem hauseigenen Office-Paket herauslösen. So soll eine kartellrechtliche Untersuchung durch die Europäische Kommission verhindert werden. Das berichtet die Financial Times unter Berufung auf zwei anonyme Personen, die direkt von dem Plan wüssten. Noch würden die Verhandlungen aber laufen und eine Vereinbarung mit den EU-Regulierern sei nicht sicher. Das Angebot ist demnach eine Reaktion auf die Beschwerde des Konkurrenten Slack, der die Einbindung von Teams in die Microsoft-365-Dienste für unzulässig hält. Künftig soll man beim Kauf von Microsofts Office entscheiden können, ob Teams enthalten sein soll, fasst die Zeitung das Vorhaben zusammen.

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Die Gefahr, dass AMDs Ryzen-7000-Prozessoren im Betrieb überhitzen und zerstört werden, ist größer als zunächst angenommen. Nicht nur der Mainboard-Hersteller Asus, sondern auch Asrock, Gigabyte und MSI haben entweder schon BIOS-Updates bereitgestellt oder arbeiten derzeit an solchen. Einzig Biostar hält sich bislang bedeckt. Die BIOS-Updates schrauben teils an den Spannungen, die die Mainboards auf die CPUs geben, und teils an der Temperaturüberwachung. Letztere funktioniert in manchen Fällen offensichtlich nicht, da es sogar zu Hitzeschäden kommt.

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Während das Gros der Musikindustrie versucht, gegen Musik von Künstlicher Intelligenz anzugehen, gibt die Musikerin Grimes ihre Stimme zur Nutzung frei. "Ich teile die Lizenzgebühren zu 50 Prozent bei jedem erfolgreichen KI-generiertem Lied, in dem meine Stimme genutzt wird", schreibt sie bei Twitter. Grimes hat selbst kein Label und damit keine rechtlichen Verpflichtungen. Wie genau die Nutzung beziehungsweise das Lizenzmodell ausschauen könnte, ist unklar. Laut Grimes könnte der Gewinn bei "viralen" oder "super bekannten" Songs mit ihrer Stimme geteilt werden.

Der flüssige Kern des Mars ist doch kleiner und dichter als zuletzt angenommen. Das hat eine Forschungsgruppe anhand von Daten des NASA-Landers Insight ermittelt. Dieser konnte im Herbst 2021 die seismischen Wellen zweier Beben vermessen, die auf der gegenüberliegenden Seite des Roten Planeten ihren Ursprung hatten. Damit waren sie auf ihrem Weg zu der Sonde besonders tief ins Innere des Planeten vorgedrungen und ermöglichten damit diesen Einblick. Das Ergebnis habe auch gezeigt, dass vorher gesammelte Daten nicht so präzise waren. Die damals getroffenen Schlussfolgerungen mussten korrigiert werden. Ermittelt wurde jetzt außerdem, dass etwa ein Fünftel des Marskerns aus Schwefel, Sauerstoff, Kohlenstoff und Wasserstoff zusammengesetzt ist.

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(igr)