Deutschland importierte 2002 weniger Informationstechnik

Die drei Hauptlieferländer von Produkten der Informations- und Kommunikationstechnik waren die USA, Japan und die Volksrepublik China.

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Im Jahr 2002 hat Deutschland Produkte der Informations- und Kommunikationstechnik (IKT) im Wert von 72,1 Milliarden Euro importiert. Das seien 8,6 Prozent weniger als im Vorjahr, teilt das Statistische Bundesamt mit. IKT-Produkte machten demnach einen Anteil von 11 Prozent an den deutschen Gesamtimporten im vergangenen Jahr aus. Zu den IKT-Produkten werden Geräte der Telekommunikationsausrüstung, Computerteile und -peripherie, elektronische Bauteile und Zubehör sowie Audio-, Video- und Rundfunkgeräte gezählt.

Die drei Hauptlieferländer von IKT-Produkten für Deutschland waren im Jahr 2002 die USA, aus denen Produkte im Wert von 10,3 Milliarden Euro stammten, was einem Anteil von 14 Prozent an der deutschen Gesamteinfuhr ausmacht. An zweiter Stelle folgt Japan mit 7,8 Milliarden Euro und 11 Prozent Anteil sowie die Volksrepublik China mit 7,0 Milliarden Euro, also 10 Prozent Anteil. Ein Drittel der deutschen Importe von IKT-Gütern kam aus den Mitgliedstaaten der EU.

Deutschland exportierte 2002 IKT-Produkte im Wert von 68,0 Milliarden Euro. Das sind 1,5 Prozent weniger als 2001. Dies entspricht einem Anteil von 13 Prozent an den deutschen Gesamtexporten. Zu den drei Hauptabnahmeländern für IKT-Produkte aus Deutschland zählten im Jahr 2002 Großbritannien mit 11,2 Milliarden und einem Anteil von 11 Prozent an der deutschen ITK-Gesamtausfuhr. Danach folgen Frankreich mit 6,4 Milliarden Euro sowie die USA mit 5,3 Milliarden Euro. (anw)