Die USA sind die "netztauglichste" Nation
In der Rangliste der "Netztauglichkeit" des Weltwirtschaftsforums ist Deutschland um einen Platz nach unten gerutscht.
Das Weltwirtschaftsforum in Genf hat heute seinen dritten "Global Information Technology Report 2003-2004" vorgestellt. Darin ist Deutschland in der Rangliste der "Netztauglichkeit" gegenüber dem zweiten Bericht um einen Platz auf den elften abgerutscht. An der Spitze stehen nun die USA vor Singapur. Der ehemalige Spitzenreiter Finnland belegt nun den dritten Platz, gefolgt von Schweden und Dänemark.
Der Index setzt sich aus drei Komponenten zusammen. Wichtig ist das Umfeld für den Einsatz von Informationstechnologien. Dazu kommt die Bereitschaft der Anwendergruppen "individuelle Nutzer", "Unternehmen" und "Regierung", von Informations- und Kommunikationstechniken Gebrauch zu machen. Außerdem zählt die tatsächliche Nutzung von Internet, Telefonen, Faxmaschinen und Computersystemen. Vor diesem Hintergrund wurden für den Bericht die 102 stärksten Ökonomien beleuchtet.
Der Report sieht nach dem Platzen der Dot.com-Blase im Jahr 2000 für dieses Jahr trotz aller geopolitischen Turbulenzen den Anfang einer wirtschaftlichen Erholung. Davon habe auch der Informations- und Kommunikationssektor profitiert. IT-Aktien hätten sich erholt und die Investitionen in IT-Infrastruktur würden wieder anziehen. Als weiteres Ergebnis streicht der Bericht hervor, dass die Entwicklungsländer dabei seien, die digitale Kluft zwischen reichen und armen Ländern zu verkleinern. (anw)