Intels V8-Motor für C/C++ und Fortran

Ab heute sind Intels C/C++- und Fortran-Compiler der achten Generation für Windows, Linux und Windows-CE.NET (nur C/C++) verfügbar.

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Von
  • Andreas Stiller

Ab heute sind Intels C/C++- und Fortran-Compiler der achten Generation für Windows, Linux und Windows-CE.NET (nur C/C++) verfügbar. Die Compiler erzeugen optimierten Code für Itanium 2, Pentium 4, Pentium M, XScale (Personal Internet Client Architecture) sowie für die nächste Pentium-4-Generation mit Codenamen Prescott. Sie unterstützen ferner Hyperthreading und OpenMP 2.0.

Zum ersten Mal bietet Intel nun auch eine Windowsversion des Fortran-Compilers für Itanium 2, den derzeit mit 2119 SPECfp2000 schnellsten Gleitkommaprozessor (noch gemessen mit der Linux-Fortran-Version V7.1). Die neuen V8-C/C++-Compiler katapultieren Intels schnellsten Desktop-Prozessor, den Pentium-4 Extreme Edition mit 3,2 GHz, von 1475 (V7.1) auf 1583 (V8.0) SPECint2000base. Intels Optimierungsstrategen konnten also nochmal gut nachlegen. Gegenüber GCC3.3 -- so stellte der Mitgründer David Axmark von MySQL AB fest, würde der Linux-V8-Compiler die beliebte Datenbank um 20 Prozent beschleunigen.

Zu den Compilern gibt es als Zubehör eine ebenfalls neue Version V4 der Integrated Performance Primitives (IPP), sowie das bewährte Profiler-Tool Vtune (V7 für Windows, V1.1 für Linux) und eine hochoptimierte Mathematik-Bibliothek.

Die Preise variieren je nach Produkt und Version zwischen 399 und 1499 US-Dollar, spezielle Akademie-, Studenten und Klassenpreise liegen weit darunter; eine Studentenversion ist von den meisten Compilern, Tools und Bibliotheken für jeweils 30 Dollar erhältlich. Ferner steht wie zuvor eine kostenlose nichtkommerzielle Linux-Version (ohne zusätzlichen Support) zum Download bereit, sowie 30-Tage-Testversionen aller Softwareprodukte. (as)