Oracle gibt Application Server 10g frei
Die Entwicklungsumgebung JDeveloper 10g gibt es als Preview-Version; Enterprise Manager und Database 10g sollen später folgen.
Oracle hat die neue Version seines Application Server 10g freigegeben. Sie bietet eine integrierte UnterstĂĽtzung fĂĽr so genannte Grids, also dem Zusammenschalten mehrerer kleinerer Rechner oder Cluster ĂĽber das Internet. Oracle 10g hat laut Unternehmensangaben 600 neue Funktionen. AuĂźerdem gab Oracle bekannt, die Entwicklungsumgebung JDeveloper 10g werde 2004 verfĂĽgbar sein. Auf der Unternehmenssite ist eine Vorabversion verfĂĽgbar.
Enterprise Grid Computing soll Unternehmen dabei helfen, schnell und kostengünstig große Rechenkapazitäten mit billigen Standardkomponenten wie Blade-Clustern und Rack-Mounted Storage aufzubauen. Der Anwendungsserver stellt Funktionen zum Erstellen von Rechnerverbünden zur Verfügung und soll Unternehmen damit in die Lage versetzen, auf steigende Anforderungen an Rechenleistung sehr einfach mit der Integration neuer Hardware zu reagieren. Die Java-Edition des Application Server 10g kostet 5000 US-Dollar je Prozessor, die Standard-Edition 10.000 US-Dollar und die Enterprise-Edition 20.000 US-Dollar je CPU. Für die reine Anwendungsentwicklung gibt es eine kostenlose Developer-Lizenz; die Software ist auch per Download von Oracle zu bekommen. Oracles Application Server ist zurzeit für Solaris und HP-UX zu bekommen, andere Plattformen sollen ebenso wie Oracles Database 10g und Enterprise Manager 10g später folgen. (anw)