In den USA wächst der Umsatz mit PCs

PC-Händler dürfen sich in den USA die Hände reiben, denn das Vorweihnachtsgeschäft läuft anscheinend glänzend.

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Der vorweihnachtliche PC-Verkauf erreicht in den USA erstmals wieder Ausmaße, wie sie zuletzt Ende 1999 zu sehen waren. Die NPD Group hat laut Wall Street Journal ermittelt, dass in dieser Weihnachtssaison 19 Prozent mehr PCs verkauft werden als zum frohen Fest 2002. Die Schätzungen basieren laut dem Bericht auf Verkaufszahlen des Thanksgiving-Wochenendes. Demnach habe Computerhersteller Dell an dem Wochenende 20 Prozent mehr Besucher auf der Homepage für Heim-PCs registiert. Vor diesem Hintergrund haben Analysten ihre Prognose für das gesamte Jahr 2003 korrigiert und gehen nun von 15 Prozent statt 12 Prozent Wachstum aus.

Anders als zu früheren Boomzeiten gebe es nicht ein einzelnes Produkt wie zum Beispiel ein neues Betriebssystem, das die Verkäufe antreibe. Stattdessen besorgten sich die Käufer komplett neue Geräte. Dabei helfe der Aufschwung der gesamten US-Wirtschaft, zumal den Verbraucher durch niedrigere Einkommenssteuern mehr Geld in den Taschen bliebe.

Ăśbrigens: Das Ergebnis der mittlerweile abgeschlossenen Umfrage, wie es um Ihren PC-Kauf zu Weihnachten steht, erscheint voraussichtlich in der c't 1/2004. Sie liegt ab dem 29. Dezember an den Kiosken. (anw)