Linux Professional Institute kündigt neues Übersetzungssystem an

Mit dem Open-Source-Project "t7e" soll eine Website in mehreren Sprachen gepflegt werden können.

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Das Linux Professional Institute (LPI) hat auf dem UNO-Weltgipfel der Informationsgesellschaft ein neues Übersetzungssystem (WSIS) angekündigt. Das Open-Source-Project "T7e" sei das Ergebnis einer vom LPI beauftragten Arbeit zur Erleichterung der Vielsprachigkeit auf der LPI-Website, teilt das Institut mit. Damit sei es möglich, eine Site in mehreren Sprachen zu pflegen und zudem Übersetzungswünsche an Übersetzer zu melden, um sicherzustellen, dass das Material in allen Sprachen aktuell ist.

"Der T7e-Source-Code wird veröffentlicht und als ein Open-Source-Gemeinschaftsprojekt gepflegt", sagt LPI Präsident Evan Leibovitch. T7e wurde mit Perl und Mason entwickelt. Der gesamte Originalcode steht unter der GNU General Public License (GPL) und der Artistic License. Außerdem zeigt das LPI auf dem WSIS Xamnet, ein alternatives globales Netzwerk zur zuverlässigen Auslieferung von hochqualitativen Fähigkeitsauswertungen. Das Netzwerk ist an akademische, Entwicklungs- und NGO-Bedürfnisse anpassbar.

Das 1999 gegründete LPI sieht sich als eine herstellerunabhängige Organisation, die beratend bei der professionellen Nutzung von Linux, Open Source und freier Software tätig ist. Das Zertifizierungsprogramm des Instituts wird weltweit angeboten, heißt es in einer Selbstauskunft. Es seien bisher mehr als 35.000 Level-1- und Level-2-Zertifizierungsprüfungen ausgeliefert worden. (anw)