Industrie will digitale Rechteverwaltung vorantreiben
Mehrere fĂĽhrende Technik- und Medien-Unternehmen haben sich zum "Content Reference Forum" zusammengeschlossen, um die Nutzung von DRM-geschĂĽtzten Inhalten zu vereinfachen.
Mehrere führende Technik- und Medien-Unternehmen haben sich zum "Content Reference Forum" (CRF) zusammengeschlossen, um mit einer neuen Spezifikation die Nutzung von DRM-geschützten Inhalten zu vereinfachen. Den Vorsitz des Forums hat Albhy Galuten übernommen, der zuvor als Senior Vice President bei Universal Music tätig war. Zu den Gründungsmitgliedern gehören Microsoft, ContentGuard, VeriSign, Macrovision, ARM und NTT.
Statt ein Lied oder einen Film direkt über Tauschbörsen, Websites, E-Mails oder auf anderem Wege durch das Internet zu senden, soll zukünftig nach Vorstellung des Forums lediglich eine Datei mit Referenzdaten übermittelt werden. Diese setzt dann automatisch die Übermittlung der Daten in Gang, wobei zuvor überprüft wird, welches Format der Rechner des Anwenders verarbeiten kann und seine Anfrage an den Content-Server entsprechend ausgerichtet wird. Gehört der User hingegen nicht zu dem vom Rechteinhaber festgelegten Adressatenkreis, startet der Download gar nicht erst.
Besonders wichtig ist dem Forum zudem, dass derjenige, der guckt, auch zahlt: Mit der Ăśbertragung soll zugleich ein Payment-System starten und fĂĽr die digitale Rechteverwaltung sorgen. Die Gruppe hofft nach eigenen Angaben, damit den Online-Vertrieb von Inhalten flexibler zu gestalten und Barrieren zwischen inkompatiblen Formaten und Kopierschutz-Techniken zu durchbrechen. (nij)