Pine-Trail-Netbooks von Sony und Toshiba
Intels Atom-Nachfolger N450 landet auch im Sony W21 mit PET-Verpackung und im Langläufer Toshiba NB300.
Intels Atom-Prozessor N450 (Pine Trail) bietet eine niedrigere Leistungsaufnahme als der N270/N280, was länger laufende Netbooks ermöglicht. Nach den ersten Neuvorstellungen brachte die CES zwei weitere:
(Bild:Â Sony)
Sonys Netbook-Serie Vaio W wächst um das neue Modell W21, das weiterhin ein 10-Zoll-Display mit 1366 × 768 Punkten hat – eine Seltenheit bei diesem Formfaktor. Die Leistungsaufnahme dürfte deutlich unter der des Vorgängers W12 mit N270 liegen, sodass die Laufzeit mit dem Standardakku rund fünf, mit dem unten unpraktisch hervorstehenden Hochkapazitätsakku um 10 Stunden erreichen könnte – auch wenn Sony weiterhin nur 7,5 Stunden angibt.
In Deutschland ist anfangs nur das Modell W21M2E/WI mit dem Hochkapazitätsakku, 1 GByte Hauptspeicher, 250-GByte-Platte und Windows 7 Starter und der Gehäusefarbe Weiß/Mint ausgestattet. Mit diesem Akku soll es 1,2 kg wiegen. Zusätzlich bewirbt Sony, dass es statt in einem Karton in einer Tragetasche aus 100 Prozent recyceltem Polyester (PET) verkauft wird, was auch die Transportkosten senkt. Auch das Weglassen einer Bedienungsanleitung sieht Sony als Vorteil für die Umwelt. Das Netbook ist im Februar ab 429 Euro erhältlich.
(Bild:Â Toshiba)
Unwesentlich schwerer ist das Toshiba NB300, und zwar 1,33 kg mit Hochkapazitäts- und 1,2 kg mit normalem Akku. Der schwerere Akku ragt ebenfalls unten hervor und soll 11 Stunden halten, der kleinere viereinhalb. Das 10-Zoll-Display zeigt die üblichen 1024 × 600 Punkte. Die Festplatte hat einen Beschleunigungssensor zum Parken bei drohenden Stürzen. Das NB305 hat eine silberne Tastatur und einen braunen oder weißen Deckel, das NB300 ist komplett schwarz gefärbt. Beide kommen im ersten Quartal auf den Markt – mit Windows 7 Starter und 250 GByte großer Festplatte; Preise nennt Toshiba noch nicht. (jow)