Aufstieg eines Sicherheitsunternehmens
Seit neuestem erscheint Microsoft als Referenz auf der Kundenliste der amerikanischen IT-Sicherheitsfirma PivX.
Seit neuestem erscheint Microsoft als Referenz auf der Kundenliste der amerikanischen IT-Sicherheitsfirma PivX. Die Frage, welche Produkte oder Dienstleistungen das Unternehmen an Redmond verkaufe, beantwortete Geoff Shively, technischer Leiter von PivX (CTO), gegenĂĽber heise Security mit einem Verweis auf eine strikte Geheimhaltungsklausel.
Um das einzige konkrete Produkt Qwik-Fix, das PivX auf seiner Web-Seite präsentiert, handelt es sich jedenfalls nicht. Das Sicherungs-Tool Qwik-Fix habe PivX unabhängig von Microsoft entwickelt; obwohl man es natürlich gerne an Microsoft lizenzieren wolle, habe man diesbezüglich keine vertraglichen Vereinbarungen, erklärte Shively. Qwik-Fix ist ein schnell und einfach zu installierendes Tool, das den Internet Explorer sicherer konfigurieren soll, ohne dass der Anwender auf wichtige Funktionen verzichten muss. Gegen die letzten beiden Sicherheitsprobleme des IE, das Ausführen von Programmen via MHTML-Redirects und die gefälschten URLs schützt die aktuelle Beta-version von Qwik-Fix allerdings nicht.
PivX-Mitarbeiter Thor Larholm pflegte lange Zeit eine Liste der ungepatchten SicherheitslĂĽcken des Internet Explorer. Im Oktober wurde die Seite eingestellt und in eine interne Mailingliste umgewandelt. (ju)