IBM verlagert Stellen nach Indien und China
IBM will bis zu 3700 Stellen von Software-Entwicklern in den USA streichen und nach Indien und China verlagern.
IBM will bis zu 3700 Stellen von Software-Entwicklern in den USA streichen und nach Indien und China verlagern. Das berichtet das Wall Street Journal in seiner aktuellen Online-Ausgabe unter Berufung auf firmeninterne Dokumente.
Bereits im ersten Halbjahr 2004 sollen im Rahmen des Programmes 947 Angestellte ihr Kündigungsschreiben erhalten.Von dem erstmals Mitte Oktober präsentierten Programm Global Sourcing sollen vor allem gut dotierte Jobs mit Jahresgehältern zwischen 70.000 und 100.000 US-Dollar in der Abteilung Application Management Services betroffen sein. Entsprechend qualifizierte indische Experten sollen schon für ein Jahresgehalt von bis zu 20.000 US-Dollar zu haben sein.
Mitte November waren bereits ähliche Pläne bei AT&T Wireless durchgesickert. Der drittgrößte Mobilfunkanbieter der USA will im Laufe des nächsten Jahres zehn Prozent seiner rund 30.000 Stellen in den USA streichen und nach Indien auslagern. Anfang Juli hatte bereits die Nachricht dass Microsoft in Indien ein Call-Center eröffnet hat, die Belegschaft beunruhigt. (wst)