Infineon lagert Gebäude- und Anlagen-Management aus
Die Versorgung der Reinräume an den Produktionsstandorten will Infineon aber in eigener Regie weiterbetreiben.
Der Halbleiterhersteller Infineon trennt sich vom Großteil seines Gebäudemanagements und konzentriert die Zulieferung von Gas und Chemikalien. Von dem Schritt sind etwa 200 Mitarbeiter betroffen, erklärte Infineon. Sie sollen aber zum größten Teil bei den neuen Generalunternehmern weiter beschäftigt werden. Mit dem Schritt reduziere man die Anzahl der Dienstleister für das Gebäude- und Anlagen-Management von über 180 auf drei Zulieferer. Die Fünf-Jahres-Vereinbarung hat einen Wert von 145 Millionen Euro
Die Berliner Dussmann AG wird künftig die Grundstücks- und Gebäudeverwaltung von Infineon in Europa übernehmen; das umfasst die deutschen Infineon-Standorte in München, Regensburg, Dresden und Warstein sowie die Dependancen in Villach (Österreich), Porto (Portugal) und Cegléd (Ungarn). Der Betrieb der Gas- und Chemikalienversorgung geht an Air Liquide (Düsseldorf) für das Infineon-Werk in Dresden, während Kinetics (Eschau-Hobbach) die Verantwortung für die Standorte in Regensburg, München, Villach, Porto, Warstein und Cegléd erhält. Von den Vereinbarungen ist allerdings die Versorgung der Reinräume in den Produktionsanlagen ausgenommen; dies will Infineon weiter in eigener Regie erledigen. (jk)