KDE und Debian wollen zusammenarbeiten
Ziel der Partnerschaft ist es unter anderem, die Desktop-Umgebung an die Debian-Distribution anzupassen und weitere Funktionen fĂĽr groĂźe Unternehmen hinzuzufĂĽgen; auch soll UserLinux unterstĂĽtzt werden.
Die Entwickler des Unix/Linux-Desktops KDE und die des Debian-Linux-Distributionsprojekts haben eine strategische Partnerschaft geschlossen. Ziel ist es, die Desktop-Umgebung besser an die Debian-Distribution anzupassen und weitere Funktionen fĂĽr groĂźe Unternehmen hinzuzufĂĽgen. Open-Source-Projekte wie OpenOffice und Mozilla sollen nahtlos in den KDE-Desktop integriert werden. AuĂźerdem sollen GTK+ und GNOME-Anwendungen besser in KDE integriert werden.
Beobachter sehen die Allianz als Reaktion auf den ersten Entwurf des Open-Source-Protagonisten Bruce Perens zu einem UserLinux. Die Debian- und KDE-Entwickler betonen nun, ihre Initiative sei ein Vorschlag für eine engere Zusammenarbeit zwischen dem UserLinux- und dem KDE-Projekt; sie könnten mit ihren Entwicklungen den Bemühungen um UserLinux Nutzen und Glaubwürdigkeit bringen. Perens hatte sich in seinem Papier zu UserLinux für GNOME als Desktop-Umgebung ausgesprochen, aber gleichzeitig KDE-Befürwortern angeraten, sie mögen sich mit anderen zu einer Untergruppe zusammenschließen, um KDE für UserLinux zu fördern. Die neue Allianz wird unterstützt von LinuxMagix, NoMachine, produktivIT und SourceXtreme. (anw)