NTT DoCoMo testet Handy mit Smart-Chip

Japans größte Telefongesellschaft liefert noch in diesem Monat Mobiltelefone aus, deren Besitzer sich damit ausweisen und bezahlen können.

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Japans größte Telefongesellschaft NTT DoCoMo beginnt noch in diesem Monat mit dem Feldtest eines Mobiltelefons, das einen Smart-Chip enthält, der mit dem Übertragungsprotokoll FeliCa arbeitet. Dieser dient als Geldkarte und speichert persönliche Informationen. Die Daten können kontaktlos übertragen werden. DoCoMo verspricht sich davon, die Flut an Kredit- und anderen Karten, die heutzutage viele Menschen mit sich herumtragen müssen, einzudämmen.

Die Testapparate N504iC und SO504iC werden an 27 Provider verteilt, die diese an Kunden weitergeben. An dem "i-mode FeliCa preview service" nimmt unter anderem der Finanzdienstleister Kokunai Shinpan teil, ebenso wie die Immobilienfirma Hayakawa Fudosan. So soll das i-mode-Telefon, das von NEC und Sony Ericsson entwickelt wurde, auch als Schlüssel für die Eingangstür von Wohnkomplexen dienen. An einer ähnlichen Technik arbeiten auch Visa und Philips. (anw)