PDA-Spezialist PalmOne schreibt rote Zahlen
Die Aufteilung des ursprünglichen Unternehmens Palm in zwei Firmen sowie die Kosten für die Übernahme des Konkurrenten Handspring bescherten PalmOne Verluste, der Umsatz stieg aber.
Die Aufteilung des ursprünglichen Unternehmens Palm in zwei Firmen, PalmOne für die Handheld-und Smartphone-Hardware, PalmSource für das Betriebssystem Palm OS, sowie die Kosten für die Übernahme des Konkurrenten Handspring bescherten PalmOne rote Zahlen: Ein Nettoverlust von 4,1 Millionen US-Dollar steht in den Bilanzen für das abgelaufene zweite Quartal, während im gleichen Zeitraum des Vorjahrs noch ein Gewinn von 3,5 Millionen US-Dollar anfiel. Der operative Gewinn nach dem US-Bilanzstandard GAAP, bezogen nur auf die tatsächlich weitergeführten Geschäfte nach der Trennung von PalmSource, betrug dagegen 2,6 Millionen US-Dollar, im Vorjahr waren es noch 9,5 Millionen US-Dollar.
Immerhin konnte PalmOne aber den Umsatz um 5 Prozent von 257,9 Millionen US-Dollar auf 271,2 Millionen US-Dollar steigern. Im zweiten Quartal konnte PalmOne insgesamt 1,4 Millionen Geräte verkaufen; insgesamt habe man bislang 24,4 Millionen Systeme verkauft. So zeigte sich PalmOne-Chef Todd Bradley denn auch zufrieden: "Wir sind erfreut über unsere Fortschritte in diesem Quartal." Man befinde sich in einer ausgezeichneten Position; die neuen Produkte seien gut angekommen. (jk)