US-Präsident erlässt neue Direktive zur Sicherheit der Infrastruktur

Das Department of Homeland Security bekommt mehr Zeit eingeräumt, um einen Plan für die Sicherheit der US-amerikanischen Infrastruktur zu erarbeiten.

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US-Präsident George W. Bush hat eine neue Direktive für den Schutz kritischer Infrastruktur erteilt. Sie ersetzt eine frühere Anweisung des damaligen Präsidenten Bill Clinton aus dem Jahr 1998. In der neuen Direktive wünscht sich Bush eine stärkere Zusammenarbeit zwischen öffentlichen und privaten Institutionen, um die Sicherheit der Infrastruktur zu erhöhen.

Das Department of Homeland Security soll zusammen mit anderen Behörden ein Programm entwickeln, um die Infrastruktur zu kartieren und je nach Anfälligkeit zu sortieren. Auf Basis des Homeland Security Act bekommt das Department of Homeland Security ein weiteres Jahr Zeit, einen nationalen Plan für den Schutz der Infrastruktur zu erarbeiten.

Das stößt auf Kritik des demokratischen Präsidentschaftskandidatenanwärters Joseph Lieberman. Er fordert, dass die Infrastruktur schon früher mehr Schutz erfährt. Nun aber werde mehr Zeit eingeräumt, um lediglich einen "Plan" zu erarbeiten. (anw)