Investoren interessieren sich für Chipfabrik-Gelände

Für Interessenten aus der Mikroelektronikbranche biete das Gelände hervorragende Bedingungen, wirbt die Stadt Frankfurt/Oder.

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  • dpa

Nach dem Scheitern der Pläne für die Frankfurter Chipfabrik interessieren sich Investoren für das Fabrikgelände. Es seien an die zehn Anfragen eingegangen, sagte Oberbürgermeister Martin Patzelt (CDU) am Dienstag. "Das ist ein Zeichen der Ermutigung." Die Konzepte, die aus verschiedenen Branchen kommen, würden geprüft. Nähere Angaben zu den Offerten wollte er nicht machen.

Das Gewerbegebiet an der Autobahn A 12 sei Chance und Last zugleich. Für Interessenten aus der Mikroelektronikbranche biete es hervorragende Bedingungen. Die Stadt hatte das rund 350.000 Quadratmeter große Gelände für die Chipfabrik komplett erschlossen.

Die Communicant AG, die die Chipfabrik bauen und betreiben wollte, hatte Ende November wegen ungeklärter Finanzen das Aus für das Projekt bekannt gegeben. 40 von 62 Mitarbeitern wurde bereits gekündigt. Der Landtag hat einen Untersuchungsausschuss eingesetzt. Anfang des neuen Jahres wird die Gesellschafterversammlung über Insolvenz oder Liquidation des Unternehmens entscheiden. Solange diese Entscheidung noch ausstehe, sei es schwer, auf dem Gelände etwas zu planen, sagte Patzelt. (dpa) / (tol)