Virtuelle Graffittis auf dem Handy
Im Januar 2004 startet das New Yorker Unternehmen Cimarrones Inc. einen neuen Handy-Dienst, der manchem Telefon-Junkie noch mehr Spaß bereiten könnte als SMS und MMS.
Im Januar 2004 startet das New Yorker Unternehmen Cimarrones Inc. einen neuen Handy-Dienst, der manchem Telefon-Junkie noch mehr Spaß bereiten könnte als SMS und MMS. "TagAndScan" ist streng genommen ein Location Based Service, wird aber nicht von kommerziellen Inhalteanbietern gepflegt, sondern von den Nutzern selbst. Jedes TagAndScan-Mitglied kann in der Funkzelle, in der es sich mit seinem Handy gerade aufhält, Texte und Fotos hinterlassen, die andere Mitglieder beim Betreten dieser Funkzelle auf ihrem Handy zu sehen bekommen. Die virtuellen Graffitis sind wahlweise öffentlich oder nur für ausgewählte Benutzer sichtbar. Firmenchef Ryan Janssen kann sich ganz verschiedene Nutzungsmöglichkeiten vorstellen: City-Guide-ähnliche Informationen über den jeweiligen Standort, Tipps zu und Warnungen vor Restaurants oder auch etwa Details über eine anstehende politische Demonstration.
Für das Einstellen und Abrufen von solchen "Tags" berechnet Cimarrones jedem Benutzer einen "Credit". 20 Credits sollen 5 Pfund kosten -- umgerechnet also jeder etwa 30 Cent. Der Dienst ist vorerst auf einige größere Städte Großbrittanniens beschränkt; später soll er weltweit angeboten werden. Angeblich funktioniert die Technik in den Netzen aller Handy-Provider. Termin und Preise zu einem deutschen Angebot stehen noch nicht fest. (bb)