Israels Finanzministerium zeigt Kompromissbereitschaft im Streit mit Microsoft

Das israelische Finanzministerium ist möglicherweise nun doch bereit, wieder Microsoft-Betriebssysteme auf den Arbeitsplätzen der Regierungs- und Verwaltungsebene einzusetzen.

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Von
  • Boi Feddern

Das israelische Finanzministerium ist möglicherweise nun doch bereit, wieder Microsoft-Betriebssysteme auf den Arbeitsplätzen der Regierungs- und Verwaltungsebene einzusetzen. Voraussetzung ist allerdings, dass das amerikanische Softwareunternehmen die Lizenzkosten senkt, berichtet die israelische Finanzzeitung Globes.

Der Verzicht auf den Einsatz von Microsoftprodukten resultiert aus einem ĂĽber Monate andauernden Streit. Israel weigerte sich zuletzt, weiterhin die hohen Lizenzkosten des amerikanischen Konzerns zu akzeptieren. Durch den Einsatz von Linux und OpenOffice will Israel Millionen einsparen.

Weiteren Anlass für diese Entscheidung gab die Petition einer Lobbyistengruppe, die auf die Durchsetzung israelischer Antitrust-Regelungen pocht: Microsoft gilt in Israel offiziell als Monopolist. Hinzu kommt noch der teilweise zu bemerkende Unwillen Microsofts, die Amtssprache Hebräisch in Anwendungen für den Mac einzubinden. (boi)