Studie verspricht für 2004 Wachstum bei IT-Ausgaben

Im kommenden Jahr sollen die IT-Budgets in Unternehmen um 6 Prozent steigen, ergibt eine Studie des Wirtschaftsmagazins CIO.

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In der IT-Industrie wurde zum Ende des vergangenen Jahres durch einige Studien der Optimismus geweckt, die Investionen in die IT-Infrastruktur von Unternehmen würden in diesem Jahr ansteigen. Das Wirtschaftsmagazin CIO reiht sich mit einer eigenen Studie in diesem Chor ein: In den kommenden zwölf Monaten werden die IT-Budgets um durchschnittlich 6 Prozent wachsen, ergab der Dezember-Durchgang (PDF) des CIO Magazine Tech Poll, an dem zwischen dem 4. und 11. Dezember vergangenen Jahres 185 IT-Verantwortliche aus Unternehmen teilgenommen haben, davon 94 Prozent aus Nordamerika. Die Umfrage wird seit August 2000 monatlich zusammen mit Deutsche Bank Securities und Prudential Securities durchgeführt.

In früheren Umfragen hätten die Verantwortlichen wie CIOs (Chief Information Officer) und andere angegeben, schwache Gewinne würden die IT-Ausgaben begrenzen, so Ed Yardeni von der Prudential Equity Group. Nun sei die Stimmung umgeschlagen, es würden größere Gewinne erwartet und somit auch eine Steigerung bei den Investionen in die IT-Infrastruktur. In den vergangenen zwölf Monaten sind die IT-Ausgaben laut dem Wirtschaftsmagazin um 3,4 Prozent gestiegen.

Rund 58 Prozent der Befragen haben angegeben, mehr in die Sicherheit ihrer Systeme investieren zu wollen. Damit ist dieser Bereich der meistgenannte. Lediglich 4 Prozent planen hier Einsparungen. Rund 42 Prozent wollen mehr in Hardware investieren und 38 Prozent mehr in Infrastruktur-Software. Insgesamt 12 Prozent der IT-Budgets sei für die Entwicklung von Geschäftsanwendungen für das Internet vorgesehen. Etwa 9,5 Prozent des Umsatzes, das ihre Unternehmen in den kommende zwölf Monaten erwirtschaften, soll aus Geschäften über das Internet resultieren.

Siehe dazu auch: (anw)