Philips und Samsung vereinbaren gemeinsamen Softwarestandard
Ein gemeinsamer Softwarestandard für Schnittstellen bei Chips in Unterhaltungsgeräten soll es attraktiver machen, Anwendungen zu entwickeln.
Der niederländische Elektronikhersteller Philips und der südkoreanische Konkurrent Samsung haben vereinbart, einen gemeinsamen Software-Standard für Chips, die in Geräten der Unterhaltungselektronik verwendet werden, zu schaffen. In einer gemeinsamen Mitteilung der beiden Konzerne heißt es, durch die Schaffung des Standards Universal Home Application Programming Interface (UH-API) sollen Softwareentwickler ermutigt werden, Anwendungen für die Geräte der Hersteller zu schreiben. So kämen etwa elektronische Programm Guides (EPG) als Anwendung in Frage, die mit UH-API erstellt würden, genauso aber E-Commerce-Applikationen oder Videothek-Programme. Auch Systemintegratoren sollen ermutigt werden, anhand des neuen Standards zu arbeiten.
Nach Angaben der Firmen soll UH-API ein ganzes Set von Software-Interfaces umfassen. Diese ermöglichen die Konfiguration und Kontrolle von Audio oder Video. Was sich dahinter nun aber genau verbirgt, wollen die Konzerne in den kommenden Wochen der Programmierergemeinde vorstellen. (tol)