Canon hat mit der Dollarschwäche zu kämpfen

Dem export-orientierten Unternehmen aus Japan macht der starke Yen zu schaffen.

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Von
  • Torge Löding

Der japanische Spezialist für Büromaschinen und Kameras Canon strebt für 2004 eine Fortsetzung seines Wachstumskurses an. Vorsteuergewinn und Umsatz sollen im laufenden Jahr um fünf bis sieben Prozent zulegen, sagte Canon-Präsident Fujio Mitarai gegenüber der Financial Times Deutschland. Gefährdet sei das Wachstum allerdings durch die derzeitige Yen-Stärke. "Der Dollar könnte unter die Marke 105 Yen fallen", befürchtet Mitarai. Dem export-orientierten Unternehmen würde das sehr schaden.

Canon habe allerdings auch eine Gegenstrategie entwickelt, verriet der Manager der Wirtschaftszeitung. So könnten bei einer weiteren Verschlechterung der Situation Kosten verringert und Teile der Produktion ins Ausland verlagert werden. Das Unternehmen habe bereits 40 Prozent seiner Herstellungskapazitäten außerhalb Japans. Außerdem werde Canon verstärkt neue Produkte auf den Markt bringen, sagte Mitarai. Canon hatte im Dezember 2003 für das neue Jahr 20 neue Digitalkameras angekündigt, um seinen Anteil am Weltmarkt auf 25 Prozent zu erhöhen. (tol)