Unbescheiden: Fünf Panasonic-Kompakte
Eben unkten wir noch ob der momentanen Modell-Inflation, da legt Panasonic gleich fünf Neuheiten aus der gesamten Kompakt-Palette vor: Lumix DMC-TZ10, TZ8, FT2, FX66 und ZX3 heißen die pixelstrotzenden Debütantinnen, darunter eine wasserdiche und eine mit GPS-Empfänger.
- Carsten Meyer
Eben unkten wir noch ob der momentanen Modell-Inflation, da legt Panasonic gleich fünf Neuheiten aus der gesamten Kompakt-Palette vor: Lumix DMC-TZ10, TZ8, FT2, FX66 und ZX3 heißen die Debütanten, davon drei mit dem mittlerweile oberklassenüblichen 14-Megapixel-Sensor – von der kürzlich noch zu vermeldenden Megapixel-Besinnung ist nichts mehr zu spüren.
Angeführt wird der Reigen von der Superzoom-Kamera TZ10, einem 12-Megapixel-Modell mit integriertem GPS-Empfänger und einem Leica DC Vario-Elmar 3,3-4,9/25-300 mm als Objektiv. Sie speichert nicht nur die geografischen Koordinaten des Aufnahmeortes mit dem Bild, sondern kann wie die Samsung WB650 Namen von Städten und interessanten Orten auch als Klartext anzeigen; 500.000 Sehenswürdigkeiten aus 73 Staaten sind intern gespeichert. Der Power-OIS-Bildstabilisator wurde stark verbessert und gibt nun laut Panasonic eine noch größere Verwacklungssicherheit, besonders bei wenig Licht und langen Brennweiten. Bei der Belichtung bietet die TZ10 zusätzlich eine manuelle Einstellmöglichkeit von Zeit und Blende. Die 720p-HD-Video-Funktion speichert im platzsparenden AVCHD-Lite-Format mit Stereoton.
Eingebaut ist übrigens ein 14-MP-Sensor, der nicht vollständig ausgenutzt wird; dadurch steht der volle 12-fache Zoombereich bei allen möglichen Seitenverhältnissen (4:3, 3:2 oder 16:9) zur Verfügung. Das 3"-Display löst mit 460.000 Subpixeln (Halb-VGA) recht fein auf. Die mitgelieferte Software kann z.B. Fotos automatisch geografisch sortiert nach den Orten der Aufnahme anzeigen oder kombinierte Foto/Video-Bildschauen unterlegt mit Musik aus der iTunes-Bibliothek erstellen. HD-Videos können mit einem speziellen Uploader direkt bei YouTube veröffentlicht werden.
Die kleinere Schwester TZ8 verzichtet auf AVCHD sowie GPS und kommt deshalb mit einem einfacheren Bildprozessor aus (, bei der TZ10 Venus Engine HD II); außerdem bietet ihr 2,7"-Display nur die übliche QVGA-Auflösung (230.000 Subpixel). Die Lumix DMC-TZ10 und TZ8 werden ab März 2010 angeboten. Die in fünf Farben lieferbare TZ10 ist für 399 Euro erhältlich, die TZ8 für 329 Euro in Silber oder Schwarz.
Die 299 Euro teure ZX3 ist eine besonders kompakte 8-fach-Zoomkamera, die ebenfalls in AVCHD aufzeichnen kann und 14 Megapixel Auflösung liefert. Auch hier lobt Panasonic den schnellen Autofokus und den verbesserten Bildstabilisator. Eingebaut ist ein Leica DC Vario-Elmar 3,3-5,9/25-200 mm. Die ZX3 ist mit einem 2,7“ (6,7 cm) großen LCD mit 230.000 Subpixeln und automatischer Helligkeitsregelung ausgestattet, es stehen fünf Gehäusefarben zur Auswahl.
Die Lumix FT2 ist die Nachfolgerin der FT1, Panasonics erster Kamera für den Einsatz unter erschwerten Outdoor-Bedingungen. Sie ist wasserdicht bis nunmehr 10 m Tiefe, fallsicher bis 2 m Höhe und funktioniert bis -10° Außentemperatur. Ihr bildstabilisiertes 4,6-fach-Periskopzoom Leica DC Vario-Elmar 3,3-5,9/28-128 mm ist in einem nur 24,3 mm flachen Gehäuse untergebracht. Bei der 14 Megapixel auflösenden FT2 kommt ebenfalls der neue Bildprozessor Venus Engine HD II zum Einsatz, sie beherrscht damit HD-Videos im 720p-Format.
Neu in der Lifestyle-Serie ist die nur knapp 22 mm dicke 14-Megapixel-Kamera FX66, die mit einem zumindest im Weitwinkelbereich recht lichtstarken 5-fach-Zoom (Vario-Elmarit 2,8-
5,9/25-125 mm ausgestattet ist. Die Aufzeichnung von HD-Videos kann hier nur in Quicktime Motion-JPEG erfolgen. Eine Besonderheit der Objektivkonstruktion sind jeweils nur 0,3 mm dünne sphärische und asphärische Linsenelemente, die erst die kompakte Bauweise ermöglichen. 279 Euro soll das Kleinod kosten, hier gibt es vier Gehäusevarianten.
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