IBM im Fadenkreuz der US-Börsenaufsicht
Die SEC geht davon aus, dass Big Blue einer Einzelshandelskette bei Bilanzmanipulation geholfen haben könnte.
Auf IBM könnte ein Problem mit der US-Börsenaufsicht SEC zukommen -- nach US-Medienberichten wurde Big Blue von der Behörde eine so genannte Wells Notice zugestellt, in der sie mit einer Klage droht. Die SEC geht davon aus, dass IBM im Jahr 2000 die Einzelhandelskette Dollar General bei Bilanzmanipulationen unterstützt haben könnte.
Hintergrund ist der Verkauf gebrauchter Hardware im Wert von elf Millionen US-Dollar an die Handelskette. Details zu der Bilanzmanipulation wurden bislang aber nicht preisgegeben. Die SEC ermittelt bereits seit Anfang 2002 gegen Dollar General. (tol)