HP investiert eine Milliarde US-Dollar in Singapur
Das Geld steckt Hewlett-Packard in den nächsten fünf Jahren in seine Fertigungsanlagen in Singapur und verlegt Teile seiner High-End-Serverproduktion in den südostasiatischen Stadtstaat.
Um seine Wettbewerbsposition im asiatischen Markt zu stärken, will der US-Gerätehersteller Hewlett-Packard im Verlaufe der nächsten fünf Jahre insgesamt eine Milliarde US-Dollar in Singapur investieren.
Das Geld werde in den Ausbau der Produktionskapazitäten, in neue Anlagen und Personalschulung fließen, heißt es von HP. Die Produktion der Superdome-Server werde aus den USA nach Singapur verlegt. So sollen die asiatischen Kunden schneller beliefert werden können und Transportkosten gespart, heißt es zur Begründung. China und Korea seien die Länder mit stärksten Zuwächsen, beim Absatz dieser High-End-Server. Paul Chan, Managing Director für Hewlett-Packard in der Region, sagte, sein Unternehmen habe bisher 500 der skalierbaren Multi-OS-Systeme im asiatisch-pazifischen Raum installiert.
HPs Investitionsankündigung ist ein positiver Impuls für den Stadtstaat: Mehr als die Hälfte aller nicht von der Erdölindustrie bestrittenen Exporte Singapurs entstammen der Elektronikindustrie. Diese war zuletzt rückläufig, weil Fabriken in Länder mit geringerem Lohnniveau abwandern, wie beispielsweise in die Volksrepublik China. (nhe)