Ratgeber Landschaftsfotografie: So gehen Fotohobby und Umweltschutz Hand in Hand

Wer in der Natur fotografiert, sollte RĂĽcksicht nehmen. Ă–kosysteme reagieren sensibel auf unbedachtes Handeln. Wir zeigen, wie Sie Tiere und Pflanzen schĂĽtzen.

Artikel verschenken
vorlesen Druckansicht 7 Kommentare lesen
, Creativemariolorek, stock.adobe.com

Mehrere Fotografen missachten das Wegegebot in der Heide.

(Bild: Bastian Werner)

Lesezeit: 12 Min.
Von
  • Bastian Werner
Inhaltsverzeichnis

Die Zeiten der Einsamkeit an den schönsten Naturplätzen Deutschlands gehören der Vergangenheit an, denn die Menge der Landschaftsfotografen wuchs in den letzten Jahren stetig an. Deshalb ist es an der Zeit, die negativen Einflüsse auf die Natur zu mildern und dabei trotzdem nicht auf unser Hobby zu verzichten.

Mehr zu Landschaftsfotografie

Naturfotografen sollte bewusst sein, dass jedes Betreten der Natur diese stört. Naturfotografie ist kein Umweltschutz und auch nicht grün, zumindest nicht in der Form eines massenhaften Events. Immer mehr Menschen fotografieren in der Natur mit typischen Problemen. Auf den folgenden Seiten geben wir Tipps und sensibilisieren für das Thema.

Ein großes Problem ist das Zertrampeln der Natur. Der Boden und sein Bewuchs halten nur eine bestimmte Menge an Besuchern aus, die durch zu häufiges Betreten den Bewuchs zerstören. Besonders kritisch ist, dass meist der unauffälligste Bewuchs am empfindlichsten ist. Auf Felsen wachsen etwa Moose und Flechten, die nur lokal auf diesem Untergrund existieren und durch Betreten sofort zerstört werden. In Mooren führt ein Tritt dazu, dass der Torfboden sofort verdichtet wird und die Pflanzen absterben. An einem einsamen Strand liegen Gelege von Seevögeln, die man leicht mit Steinen verwechselt und zertritt. Wenn man durch eine Wiese streift, tritt man auf seltene geschützte Pflanzen, die auf den ersten Blick sehr unscheinbar sind wie Orchideen.

Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels "Ratgeber Landschaftsfotografie: So gehen Fotohobby und Umweltschutz Hand in Hand". Mit einem heise-Plus-Abo können Sie den ganzen Artikel lesen.