Mehrkanal-VPN-Router samt passender Gegenstelle
Die Multichannel-VPN-Router 1610 und 2610 von Viprinet bündeln bis zu sechs Internetzugänge zu einem logischen Kanal, den die Router verschlüsselt zu einer Gegenstelle (VPN-Hub) übertragen.
(Bild:Â Viprinet)
Der Netzwerkausrüster Viprinet will auf der kommenden CeBIT zwei neue Multichannel-VPN-Router sowie zwei VPN-Hubs vorstellen. Die Multichannel-VPN-Router 1610 und 2610 bündeln mittels optionaler WAN-Module bis zu sechs verschiedene Internetzugänge (DSL, Ethernet, UMTS, ISDN) zu einem logischen Kanal, der beim Modell 1610 bis zu 125 MBit/s transportieren soll. Die Gesamtgeschwindigkeit der gebündelten Internetzugänge kann beim 2610 bis zu 200 MBit/s betragen.
Sämtliche so transportierte Daten verschlüsseln die in einem 19-Zoll-Gehäuse montierten Router mittels SSL/AES (256-Bit), wobei die Zahl der virtuellen privaten Netze laut Datenblatt nicht begrenzt ist. Die Geräte leiten Datenpakete über Regeln weiter und priorisieren den Netzwerkverkehr (QoS). Das Modell 2610 unterstützt zudem SNMP, so dass Monitoring-Programme wie Nagios den Router überwachen können.
Des Weiteren bringt der Hersteller die beiden VPN-Hubs 1000 und 2000 auf den Markt, die als Gegenstelle für die Multichannel-VPN-Router respektive der VPN-Tunnel dienen und üblicherweise in einem Rechenzentrum stehen. Laut Viprinet eignet sich der VPN-Hub 1000 eher für kleine bis mittelgroße Unternehmensnetze, während der VPN-Hub 2000 bis zu 250 MBit/s einer gebündelten VPN-Verbindung verarbeitet. Zusätzlich lassen sich mehrere VPN-Hubs im Verbund betreiben: Fällt der aktive Hub aus, übernimmt eines der anderen Geräte seine Aufgabe.
Alle Geräte sollen im Februar in den Handel kommen, Preise nennt der Hersteller auf Anfrage. Auf der kommenden CeBIT demonstriert Viprinet seine VPN-Router und -Hubs in Halle 13 (Stand C66). (rek)