AT&T profitiert von starkem Mobilfunkgeschäft

Der US-Telecom-Konzern AT&T hat dank vieler Mobilfunk-Neukunden und einer stärkeren Nutzung von mobilen Datendiensten Umsatzrückgänge im traditionellen Festnetzgeschäft weitgehend kompensieren können. Unter dem Strich steht für das abgelaufene Quartal ein Nettogewinn von drei Milliarden Dollar, 25 Prozent mehr als im Vorjahr.

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Von
  • Peter-Michael Ziegler

Der US-Telecom-Konzern AT&T hat dank 2,7 Millionen Mobilfunk-Neukunden allein im vierten Quartal und einer stärkeren Nutzung von mobilen Datendiensten Umsatzrückgänge im traditionellen Festnetzgeschäft weitgehend kompensieren können. Während die Festnetzsparte in Q4/2009 mit Erlösen von 16,2 Milliarden Dollar (derzeit 11,5 Milliarden Euro) ein Minus von 5,3 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres verzeichnete, legte die Mobilfunksparte um 7,6 Prozent auf 13,8 Milliarden Dollar (9,8 Milliarden Euro) zu.

Der Gesamtumsatz des größten amerikanischen Telecom-Unternehmens belief sich im vierten Quartal auf 30,9 Milliarden Dollar, 0,7 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Zum operativen Gewinn von 4,9 Milliarden Dollar trug das Mobilfunkgeschäft 3,4 Milliarden Dollar bei, das Festnetzgeschäft 1,87 Milliarden Dollar. Die Werbesparte des Konzerns erwirtschaftete bei Umsätzen von 1,1 Milliarden Dollar einen Gewinn von 279 Millionen Dollar; für andere Geschäftsfelder des Unternehmens wird in der Bilanz (PDF-Datei) ein Verlust von 532 Millionen Dollar ausgewiesen.

Unter dem Strich steht für das vierte Quartal ein Nettogewinn von drei Milliarden Dollar (plus 25 Prozent). AT&T freut sich insbesondere über den hohen Zuwachs an Neukunden im Mobilfunkbereich. So zählte der Konzern im Gesamtjahr 2009 insgesamt 7,3 Millionen Neukunden, was die Gesamtkundenzahl in der Mobil-Sparte auf knapp über 85 Millionen anwachsen ließ. Und im Zuge der zunehmenden Nutzung von Smartphones, Netbooks, E-Book-Readern und Navigationslösungen schossen auch die Umsätze mit mobilen Datendiensten in die Höhe, die im Jahresvergleich um 805 Millionen auf 3,9 Milliarden Dollar zulegten (plus 26 Prozent). (pmz)