Kurz informiert: Sextortion, Neuralangelo, Android-SicherheitslĂĽcke, Aldi
Unser werktäglicher News-Überblick fasst die wichtigsten Nachrichten des Tages kurz und knapp zusammen.
Zunahme von Sextortion
Die US-Bundespolizei (FBI) warnt die Öffentlichkeit vor Erpressungsfällen mit künstlich erstellten oder manipulierten Fotos und Videos, die Menschen bei sexuellen Handlungen zeigen – der sogenannten "Sextortion". Diese Gefahr wachse durch die rasante Entwicklung von KI-Tools und ihrer breiten Verfügbarkeit. Das FBI verzeichne seit April 2023 eine Zunahme von Sextortion.
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Neuralangelo macht 2D zu 3D
Die Kunst des 16. Jahrhunderts trifft die Technik des 21. Jahrhunderts: Mit diesen Worten bewirbt die KI-Abteilung des Chipherstellers Nvidia eine neue Software namens Neuralangelo, die mithilfe künstlicher Intelligenz detaillierte 3D-Modelle von ikonischen Skulpturen, gewöhnlichen Gegenständen oder auch kompletten Gebäuden erstellen kann. Alles, was sie dazu benötigt, ist ein mit dem Smartphone oder einer Drohne gefilmtes Video. Neural Surface Reconstruction heißt das Verfahren, bei dem 3D-Modelle auf Basis von 2D-Inhalten wie Fotos und Videos erstellt werden: Eine entsprechende Software analysiert den Input und errechnet anhand verschiedener Blickwinkel, wie das Objekt – beispielsweise eine Skulptur oder ein Fahrzeug – in 3D aussehen.
Videos by heise
Bluethooth-SicherheitslĂĽcke
Google hat verschiedene Bereiche des Android-Systems gegen mögliche Attacken abgesichert. Unter anderem das Framework und System sind über "kritische" Schadcode-Lücken angreifbar. Eine Schwachstelle in der Mali-GPU von ARM haben Angreifer Google zufolge bereits aktiv im Visier. In einer Warnmeldung stufen die Android-Entwickler eine System-Lücke bei Bluetooth-Verbindungen am gefährlichsten ein. Wenn Bluetooth nebst dem Hands-Free-Profile aktiv ist, könnten Angreifer ohne Nutzerrechte an der Schwachstelle ansetzen und Schadcode aus der Ferne ausführen – ohne Zutun des Opfers.
Aldi Jahrestarife
Der Discounter Aldi bietet aktuell wieder Jahrestarife für den Mobilfunk an: Diese umfassen mehr Datenvolumen als die bisherigen Varianten, ändern sich sonst aber nicht. Bei allen drei Prepaid-Tarifen kann das Datenvolumen also weiterhin über das gesamte Jahr benutzt werden. Auch die Preise bleiben unverändert. Die neuen Tarife können bis zum 9. Juli 2023 in der Aldi-Talk-App oder in der Filiale erworben werden.
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(mack)