Kurz informiert: Twitter-Klon, Cohere, UFO-Whistleblower, Neuer KI-Podcast
Unser werktäglicher News-Überblick fasst die wichtigsten Nachrichten des Tages kurz und knapp zusammen.
Twitter-Alternative von Meta
Gerüchte gab es schon lange, nun gibt es erste Bilder, die den Twitter-Klon von Meta zeigen. Es soll eine eigenständige App sein, die allerdings auf Instagram und zugleich dem ActivityPub-Protokoll basiert. Das würde bedeuten, es gibt Anschluss an das Fediverse, unter anderem Mastodon. Der Look entspricht ziemlich genau Instagram, nur mit Text statt Fotos, was auch Twitter stark ähnelt. Über die neue App berichtet The Verge. Redakteure konnten einem internen Meeting beiwohnen, auf dem Bilder von der Twitter-Alternative gezeigt wurden. Der Name der App könnte "Threads" lauten, das ist allerdings nicht bestätigt. Wann der Dienst verfügbar sein wird, ist unklar. "So schnell wie möglich" hieß es wohl bei dem Meeting.
Neue Investoren fĂĽr KI-Startup Cohere
Rund 270 Millionen US-Dollar hat das KI-Startup Cohere in einer aktuellen Finanzierungsrunde bekommen. Zu den Investoren gehören Nvidia, Oracle und Salesforce. Auch Google kooperiert bereits mit Cohere. Das Startup wurde zudem von ehemaligen Mitarbeitern des Google-Brain-Teams gegründet. Cohere hat sich darauf spezialisiert, eine generative KI für Firmen zu entwickeln, bei der sensible Unternehmensdaten sicher aufgehoben sind. Sie bieten große Sprachmodelle an, die an die Bedürfnisse des Kunden angepasst werden können. Ziel sei es, dass jeder Entwickler und jedes Unternehmen eigene Produkte und Dienste auf Basis der Sprachmodelle bauen kann.
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UFO-Whistleblower
Ein US-Veteran und ehemaliger Geheimdienstanalyst behauptet, dass die Vereinigten Staaten im Besitz teilweise intakter Raumschiffe nicht-menschlicher Herkunft sind, deren Existenz vor dem US-Kongress geheim gehalten wird. Das berichten zwei von jenen Journalisten in dem US-Magazin The Debrief, die vor sechs Jahren mit einem Artikel in der New York Times den jüngsten UFO-Hype in den USA angestoßen haben. Bei dem Whistleblower, auf den sie sich nun berufen, handelt es sich um den 36-jährigen David Grusch der zwischen 2019 und 2021 für den US-Militärnachrichtendienst NRO einer Task Force zur Untersuchung von UFO-Meldungen angehört hat. Grusch behauptet jetzt, dass ihm bei seiner Arbeit verschiedentlich von streng geheimen UFO-Programmen berichtet worden sei. Seit Jahrzehnten würden Fragmente und sogar komplett intakte Raumschiffe geborgen, die entweder einen "außerirdischen oder unbekannten“ Ursprung haben. Bislang hat sich die US-Regierung nicht zu den Behauptungen geäußert. Grusch könnte aber bestraft werden oder gar ins Gefängnis müssen, wenn seine unter Eid getätigten Behauptungen "wissentlich" falsch waren.
Neuer KI-Podcast
In den letzten Wochen und Monaten überschlagen sich die Neuigkeiten zu künstlicher Intelligenz. Jeden Tag gibt es neue Anwendungsbereiche, Warnrufe oder Jubelbotschaften. In dem neuen Podcast „KI Update“ von Isabel Grünewald wird sie gemeinsam mit ihren Kolleginnen und Kollegen von heise online und ihren Magazinen Ordnung in das Wirrwar der aktuellen Entwicklungen im Bereich der künstlichen Intelligenz bringen. Dazu gibt es jeden Werktag ab 15 Uhr einen Nachrichtenüberblick und jeden Freitag einen DeepDive: Mit wechselnden Gästen aus unseren Redaktionen sowie Expertinnen und Experten wird sie darin einzelne Aspekte der KI-Revolution beleuchten. Los geht es heute ab 15 Uhr. Hören Sie doch mal rein: ins KI update – überall wo es Podcasts gibt.
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(alsc)