eLab-Chef erwartet europäischen iTunes Music Store im Frühling
Larry Kenswil, Präsident der eLabs von Universal Music meint, dass im zweiten oder dritten Quartal mehrere Internet-Musik-Shops ihre Pforten in Europa öffnen werden.
Larry Kenswil, Präsident der eLabs von Universal Music meint, dass im zweiten oder dritten Quartal 2004 mehrere Internet-Musik-Shops ihre Pforten in Europa öffnen werden. Einer davon werde Apples iTunes Music Store sein, sagte Kenswil zu Macworld UK. Apples iTunes Store sei herausragend und Europa werde ihn als nächstes bekommen, ist sich der eLabs-Präsident sicher. Nachdem Steve Jobs den Bann gebrochen habe, würden solche Dienste nun überall auf dem Globus sprießen. Fachleute werten die Aussage als deutlichen Hinweis dafür, dass die langwierigen Verhandlungen mit den Plattenlabels vorangekommen sind, nachdem zuvor schon Roxio meldete, dass Leanne Sharman als Vizepräsidentin die europäische Einführung des Online-Musik-Dienstes Napster 2.0 koordinieren soll.
Kenswil geht noch einen Schritt weiter: "Soweit wir wissen, sind die Deals in Europa unter Dach und Fach. Jetzt bleibt nur noch die Feinabstimmung übrig, und natürlich die Anpassung der Software und Infrastruktur". Weitere Vertreter aus der Musik-Industrie, unter anderem von BMG, EMI und einigen kleineren Labels teilen Kenswils Erwartungen. Apple hat bislang jedoch nur vage verlauten lassen, dass man in Europa in diesem Jahr starten wolle. Manche Musik-Fans sehen im geplanten Verkaufsstart des iPod mini Anzeichen dafür, dass der nach Marktanteilen führende Online-Musik-Dienst die Schleusen schon im April diesseits des Atlantik öffnen wird. (dz)