3D-Druck-Spezialist 3DGPT beantwortet Fachfragen mit Künstlicher Intelligenz

Fragen zum Thema 3D-Druck beantwortet 3DGPT mithilfe von speziell geschulter Künstlicher Intelligenz.

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Von
  • Heinz Behling

Beim 3D-Druck stellen sich häufig Fragen, die jemand im Netz sicher schon beantwortet hat. 3DGPT findet die Antworten mithilfe Künstlicher Intelligenz, die speziell zum Thema mit aktuellem Wissen trainiert wurde. Obwohl dem System das bekannte ChatGPT zugrunde liegt, ist es daher aber nicht auf das Internetwissen bis 2021 beschränkt.

3DGPT kann nach Registrierung kostenlos benutzt werden. Die Bedienung ist extrem einfach: Frage in das Eingabefeld auf der Web-Seite eingeben und einige Sekunden später erscheint die Antwort. Dabei akzeptiert 3DGPT auch Fragen in deutscher Sprache. Die Antworten werden jedoch ausschließlich in Englisch geliefert.

Das User-Interface von 3DGPT ist sehr einfach: Unten das Eingabefeld für die Fragen, darüber der Block für die Antwort.

Zu den Antworten liefert das System auch die jeweiligen Quellenangaben. Meist sind dies Titel und Autorennamen wissenschaftlicher Arbeiten. Insgesamt 12.000 Facharbeiten sollen dem System zur Verfügung stehen. Dort kann man dann bei Bedarf nähere Informationen erlangen. Leider liefert das System die entsprechenden Links nicht mit. Mit den gelieferten Angaben kann man die entsprechenden Texte aber leicht ergoogeln.

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Auf die Frage nach der Recycle-Fähigkeit von Druckfilamenten beispielsweise nennt 3DGPT als Quellenangaben gleich mehrere relevante Veröffentlichungen.

Andre Wegner, CEO des Anbieters Authentise, sieht den Bot insgesamt aber noch am Anfang des Entwicklungsweges.

Andre Wegner, CEO der us-amerikanischen Firma Authentise, sieht 3D-GPT noch in den Kinderschuhen.

So liegt das System manchmal noch ziemlich daneben bei den Antworten oder bleibt sehr vage. Wegner hält daher das User-Feedback für essenziell zur Verbesserung von 3DGPT. Die Antworten des Systems können und sollen daher mit Daumen hoch oder Daumen runter vom Fragesteller beurteilt werden und fließen in die weitere Entwicklung mit ein. Außerdem weist Authentise darauf hin, dass die Antworten auf eigenes Risiko verwendet werden.

(hgb)