Intel überarbeitet Entwickler-Tools für Linux
Passend zu den neuen Compilern der achten Generation hat Intel auch die Entwicklertools und Bibliotheken für Linux erneuert.
Passend zu den neuen Compilern der achten Generation (ein Test folgt in Ausgabe 4/2004 der c't) hat Intel auch die Entwicklertools und Bibliotheken für Linux erneuert. Zu dem seit circa zwei Wochen erhältlichen Profiler Vtune 2.0, gibt es jetzt -- für registrierte Vtune-2.0-Besitzer -- als kostenlosen Nachbrenner ein unter Linux laufendes graphisches Anzeigeprogramm für die "Call Graph"-Ergebnisse.
Außerdem ist jetzt auch die Performance Library 4.0 für Linux verfügbar. Die iPP enthält eine Fülle hochoptimierter Routinen für Stringverarbeitung, Video, Audio, Sprachverarbeitung- und -erkennung sowie neuerdings auch für Kryptologie.
Daneben ist die Mathematik-Kernel-Bibliothek als Version 7.0 Beta erhältlich. Sie umfasst Routinen zur Linearen Algebra (LAPACK), Basic Linear Algebra (BLAS), Diskrete Fourier-Transformation (DFT), Vector Statistical und Vector Math Libraries (VSL/VML). Hinzugekommen ist die ScaLaPACK-Blibliothek zum Lösen von Gleichungen und der Parallel Sparse Direct Linear Solver Pardiso.
Wie üblich kann man 30-Tage-Testversionen bei Intel im Web bekommen. Zudem hat Intel bekannt gegeben, dass die Compiler und Vtune an die offene Programmierumgebung Eclipse angepasst werden sollen. Intel ist "silberner Sponsor" der vom 2. bis 5. Februar stattfindenden EclipseCon 2004 in Anaheim. (as)