AT&T Wireless erwägt eigenen Verkauf
Cingular Wireless soll bereits rund 27 Milliarden US-Dollar für den amerikanischen Mobilfunkkonzern geboten haben.
Das Führungsgremium des drittgrößten US-amerikanischen Mobilfunkanbieters AT&T Wireless erwägt, das eigene Unternehmen zu verkaufen. Der Vorstand wird dabei von den Investmentbanken Merrill Lynch und der Anwaltskanzlei Wachtell, Lipton, Rosen & Katz beraten. "Wir haben von einer Reihe von Unternehmen Angebote erhalten", heißt es in der Mitteilung. Wegen des möglichen Verkaufs wurde das für den 27. Januar geplante Analystentreffen verschoben. Ein neuer Termin steht noch nicht fest.
Cingular Wireless, ein Gemeinschaftsunternehmen der Telecom-Unternehmen SBC Communications und Bellsouth, soll Presseberichten zufolge rund 27 Milliarden US-Dollar (22 Milliarden Euro) für AT&T Wireless geboten haben. Als weitere Interessenten wurden die japanische NTT DoCoMo, Nextel Communications sowie die britischen Vodafone genannt. AT&T Wireless konnte im vergangenen Quartal den Umsatz steigern und den Nettoverlust verringern. (anw)