Vodafone sieht sich auf der Erfolgsspur
Der britische Mobilfunkbetreiber konnte 4,3 Millionen Kunden im vierten Quartal 2003 hinzugewinnen und liegt in Deutschland knapp hinter T-Mobile auf Platz 2.
Der britische Mobilfunkbetreiber Vodafone konnte im vierten Quartal 2003 4,3 Millionen Kunden hinzugewinnen. Weltweit kann Vodafone nun über 130,4 Millionen Kunden verzeichnen. In Deutschland zählt Vodafone 24,6 Millionen und liegt damit hinter T-Mobile (mit 26,3 Millionen Kunden) auf dem zweiten Platz; in den USA verzeichnet Vodafone 16,6 Millionen, in Italien 15,8 Millionen und in Großbritannien 13,9 Millionen Kunden.
Für Ende 2003 hat Vodafone nach eigenen Angaben für den Multimediadienst Vodafone live! 4,5 Millionen Kunden. Allein in Deutschland nutzen 1,58 Millionen Kunden diesen Dienst. Vodafone live! wird inzwischen in 15 Ländern angeboten. Seit Ende Oktober bietet SFR den Dienst in Frankreich an. 330.000 Kunden wurden dort für den Dienst seitdem gewonnen. Außerdem zählt Vodafone noch die insgesamt 12,8 Millionen Kunden in Japan für seine Handy-Internet-Dienste.
Für Herbst 2004 versprach Jürgen von Kuczkowski, Chef von Vodafone in Deutschland, den kommerziellen UMTS-Start für die Privatkunden. Bis dahin dürfte eine ausreichende Zahl von mindestens fünf Endgeräten in entsprechend großer Stückzahl für den Verbraucher verfügbar sein, meinte er. Zuvor will Vodafone D2 -- voraussichtlich im Frühjahr -- die UMTS-Handys in der Praxis testen. "2004 wird es den kommerziellen Durchbruch bei UMTS geben", versicherte Kuczkowski. Sehr gut laufe derzeit der UMTS-Test mit den mobilen PC-Karten für Geschäftskunden, meinte der Vodafone-Deutschland-Chef. Dort sei ein kommerzieller Start schon im Frühjahr denkbar. (rro)