PeopleSoft macht weniger Profit
Die Übernahme von J.D. Edwards schmälert den Gewinn von PeopleSoft.
Der US-Spezialist fĂĽr Businesssoftware PeopleSoft hat im vierten Quartal des vergangenen Jahres und auch im Gesamtjahr einen deutlichen GewinnrĂĽckgang wegen der Ăśbernahmekosten fĂĽr den Konkurrenten J.D. Edwards hinnehmen mĂĽssen.
PeopleSoft hat im Schlussquartal 2003 nur noch 17,4 US-Millionen Dollar verdient. Vor einem Jahr waren es noch 57,4 Millionen Dollar. Der Gewinn pro Aktie schrumpfte auf fünf Cent. Ohne die Sonderbelastungen wären es allerdings 20 Cent gewesen. Der Quartalsumsatz stieg kräftig von 512,3 Millionen Dollar im Vorjahr auf 685,3 Millionen Dollar an. Der Jahresumsatz legte auf 2,3 Milliarden Dollar zu, während der Gewinn auf 85 Millionen Dollar oder 25 Cent je Aktie zurückging.
Unterdessen geht die Übernahmeschlacht gegen den Konkurrenten Oracle weiter. Oracle hat den Aktionären 19,50 Dollar je PeopleSoft-Aktie geboten. (tol)