Canon-Kamera EOS-1D mit 8,2 Megapixeln
Der japanische Kamerahersteller spendiert seinem schnellen Profi-Modell einen neuen Sensor und bessert im Detail nach.
Für April kündigt der japanische Kamera- und Büromaschinen-Hersteller Canon eine "Mark II"-Version seiner Digital-Spiegelreflexkamera EOS-1D an. Wichtigste Neuerung ist die Auflösung von etwa 8,2 Megapixeln. Die Vorgängerversion brachte es lediglich auf 4,1 Megapixel und war damit für manche professionelle Anwendung zu knapp bemessen. Der neue CMOS-Sensor der "EOS-1D Mark II" liefert nun maximal 3504 × 2336 Bildpunkte und hat eine Fläche von 28,7 × 19,1 mm. Damit wurde der von der 1D gewohnte Brennweitenverlängerungsfaktor von 1,3 im Vergleich zu Kleinbildkameras beibehalten.
Gesteigert will Canon bei der "Mark II" auch die Aufnahmegeschwindigkeit haben, von bisher 8 Aufnahmen pro Sekunde auf 8,5 bei bis zu 40 Bildern in Folge (bisher 21). Weitere Neuerungen sind ein zusätzlicher SD-Kartenslot, der als Überlaufspeicher oder Backup für den herkömmlichen CF-II-Speicher benutzt werden kann, ein auf 230.000 Bildpunkte vergrößertes Display, Speichermöglichkeiten für Individualeinstellungen auf CF- oder SD-Card, eine Erweiterung der Empfindlichkeitsskala um die Einstellungen 50 und 3200 ISO sowie zahlreiche weitere Detailänderungen. Canon will die "Mark II" für 4600 Euro anbieten. (tig)