Ascom reduziert Konzernverlust und Schulden

Der Schweizer Technologiekonzern Ascom erwartet für 2003 einen deutlich geringeren Konzernverlust; allerdings ging auch der Umsatz massiv zurück.

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Von
  • Jürgen Kuri

Der Schweizer Technologiekonzern Ascom erwartet für 2003 einen deutlich geringeren Konzernverlust von 65 bis 75 Millionen Franken (41 bis 47 Millionen Euro). Damit gelang Ascom eine Verringerung des Verlustes um 73 bis 77 Prozent, teilte das Unternehmen mit. 2002 hatte der Verlust noch 281 Millionen Franken betragen. Die Nettoverschuldung sank nach den Angaben des Konzerns im Jahr 2003 um über 300 Millionen Franken. Die Liquidität überstieg zum Jahresende die verzinslichen Schulden um rund 50 Millionen Franken.

Der Umsatz ging allerdings ebenfalls stark zurück: Für 2003 veranschlagt Ascom die Verkäufe auf 1,5 Milliarden Franken, 27 Prozent weniger als im Vorjahr. Die genauen Zahlen will der Konzern am 23. März bekannt geben.

Ascom, mit Angeboten für Gebühreneinzugs- und Parksysteme, IT-Sicherheit, Carrier- und Netzwerk-Infrastruktur oder beispielsweise Automation und Leitsysteme im Markt aktiv, wurde auch in Deutschland einer breiteren Öffentlichkeit unter anderem durch die Powerline-Technik für "Internet aus der Steckdose" bekannt -- allerdings operierte Ascom mit PLC nicht immer glücklich; einige deutsche Konzerne, die auf Ascom-Technik setzten, gaben ihre Powerline-Angebote mittlerweile wieder auf. Ascom unterhält Niederlassungen in 23 Ländern und beschäftigt weltweit rund 5.000 Menschen. (jk)