Stiftung unterstützt US-amerikanische Internet-Bürgerrechtler
Die Electronic Frontier Foundation bekommt von einer Stiftung Geld zur besseren Wahrung öffentlicher Interessen beim Digital Video Broadcasting Project.
Die US-amerikanische Bürgerrechtsorganisation Electronic Frontier Foundation (EFF) hat einen erfrischenden Geldregen abbekommen. Die John D. and Catherine T. MacArthur Foundation unterstützt die EFF mit 600.000 US-Dollar. Damit sollen die Bürgerrechtler "öffentliche Interessen" im Digital Video Broadcasting Project (DVB Project) in Europa besser vertreten können. Hier würden wichtige Weichen für die Zukunft gestellt, heißt es in einer Mitteilung der EFF.
"Wir freuen uns, dass die MacArthur-Stiftung unsere Arbeit in diesem wichtigen Gebiet unterstützt, sagt Shari Steele von der EFF. "Das Geld macht es uns möglich, dass die Ansichten der Verbraucher gehört werden." Im Konsortium DVB Project würden derzeit Themen wie Kopier-Standards für digitales Fernsehen beraten, die für künftige Fernsehgeräte, Videorekorder und Videokomponenten für PCs wichtig sein werden. Die Treffen des Projekts würden für gewöhnlich unter Ausschluss der Öffentlichkeit abgehalten. Umso wichtiger sei eine Beteiligung der EFF an den Beratungen.
John Donald MacArthur (1897-1978) gründete 1928 sein erstes Versicherungsunternehmen und erwarb 1935 die Bankers Life and Casualty Company. Catherine T. MacArthur (1909-1981) arbeitete für Bankers und andere Unternehmen unter anderem als Buchhalterin. Ihr Mann galt zu seinem Todeszeitpunkt als einer der drei wohlhabensten US-Bürger. Die Stiftung spendet jährlich schätzungsweise 180 Millionen US-Dollar, unter anderem für unabhängige Filmemacher. (anw)