Tarifverhandlungen für Telekom vertagt

Eine Einigung bei den Tarifverhandlungen für die rund 120.000 Beschäftigten der Deutschen Telekom gab es nicht; die Verhandlungen sollen in zwei Wochen in Berlin fortgesetzt werden.

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  • dpa

Die Tarifverhandlungen für die rund 120.000 Beschäftigten der Deutschen Telekom sind am Dienstag in Mainz vertagt worden. Die Beratungen sollen in rund zwei Wochen in Berlin fortgesetzt werden, teilten die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di und die Deutsche Telekom AG mit. Bei den zweitägigen Beratungen der zweiten Verhandlungsrunde in Mainz kam es nach Darstellung beider Seiten erwartungsgemäß noch nicht zu einer Einigung.

Die Gewerkschaft will einen Verzicht auf betriebsbedingte Kündigungen bis Ende 2008 erreichen. Dafür sei sie bereit, über eine "zeitlich befristete Verkürzung der Wochenarbeitszeit auf bis zu 32 Stunden" zu verhandeln -- mit begrenzter Auswirkung auf die Einkommen. Die Telekom hatte unter den Bedingungen Lohnsenkung und Arbeitszeitverkürzung um 10 Prozent einen Beschäftigungspakt über 2004 hinaus angeboten. Auch für die in die firmeneigene Personal- Serviceagentur Vivento aufgenommenen Beschäftigten sieht das Angebot Gehaltssenkungen vor. Außerdem will das Unternehmen die Ausbildungsquote verringern. (dpa) / (jk)