Tamagotchi vor dem Comeback
Ein gereifter Nachfolger des virtuellen Kükens soll ab März in Japan erhältlich sein.
Der japanische Spielzeughersteller Bandai will sein Tamagotchi auferstehen lassen. Die neue Version, die ab März für 1980 Yen (15 Euro) das Stück erhältlich sein soll, sei erwachsener und habe mehr Bedürfnisse als der ursprüngliche virtuelle Balg, heißt es in Medienberichten. So soll sich der Tamagotchi Plus über eine Infrarotverbindung mit Artgenossen verabreden, treffen und auch fortpflanzen können.
Der erste Tamagotchi kam in Japan 1996 auf den Markt, in Deutschland im Jahr darauf. Bandai verkaufte insgesamt 40 Millionen der kleinen Taschencomputer. Ein "Küken" musste durch Bedienen von einem der sechs angebrachten Knöpfe gepflegt oder beschäftigt werden. Bandai hatte die Produktion 1998 eingestellt. Bis heute haben sich einige virtuelle "Tamagotchi-Friedhöfe" im Internet gehalten.
Siehe dazu in Telepolis: (anw)