Bundeskanzler: Ohne Zuwanderung keine Spitzenforschung möglich

Die Bundesrepublik brauche den internationalen Austausch, damit in Wissenschaft und Forschung Ressourcen freigesetzt werden könnten, meint Gerhard Schröder.

vorlesen Druckansicht 704 Kommentare lesen
Lesezeit: 1 Min.
Von
  • dpa

Ohne ein modernes Zuwanderungsgesetz ist die Forschung auf Spitzenniveau in Deutschland nach Ansicht von Bundeskanzler Gerhard Schröder künftig schwer realisierbar. Die Bundesrepublik brauche den internationalen Austausch, damit in Wissenschaft und Forschung Ressourcen freigesetzt werden könnten. Dies sichere den Wohlstand der Gesellschaft, sagte Schröder bei einem Besuch bei IBM in Böblingen bei Stuttgart. Die Forschungsförderung sei aber nicht allein Aufgabe des Staates. Er räumte ein, dass es in diesem Bereich in der Vergangenheit Versäumnisse gegeben habe. Die Umsetzung wissenschaftlicher Erkenntnisse in neue Produkte müsse beschleunigt werden.

Schröder ließ sich von IBM-Deutschland-Chef Walter Raizner die neuesten IT-Innovationen erläutern. Raizner begrüßte die Innovationsoffensive der Bundesregierung. Er zeigte sich zuversichtlich, dass der Standort Deutschland auch in Zukunft weltweit konkurrenzfähig bleibe. IBM investiere jährlich rund 5 Milliarden US-Dollar in Forschung und Entwicklung. (dpa) / (anw)