Taiwans Notebook-Hersteller produzieren weniger
Im Weihnachtsgeschäft und zu Jahresbeginn blieb der Notebook-Absatz unter den Erwartungen. Dennoch blicken die Hersteller optimistisch in die Zukunft.
Die taiwanischen Auftragshersteller für Notebooks erwarten angesichts starker Überkapazitäten im ersten Quartal einen um mehr als zehn Prozent niedrigeren Absatz. Deshalb wollen sie ihre Produktion entsprechend drosseln, berichtet der taiwanische Branchendienst DigiTimes unter Berufung auf Insider sowie den Finanzdienstleister UBS Warburg. Das Bankhaus rechnet sogar mit einem Absatzrückgang von 18 Prozent im Januar -- vor einem Jahr legte der Notebook-Absatz von Dezember auf Januar noch um zwei Prozent zu.
Besonders stark betroffen ist Quanta Computer. Der weltgrößte Laptop-Hersteller habe im Januar 15 bis 20 Prozent weniger Geräte abgesetzt, berichtet DigiTimes. Der Rückgang für den gesamten Markt übertrifft die Prognosen von Firmen und Branchenbeobachtern deutlich, haben doch auch Markenhersteller wie Dell und Acer im Weihnachtsgeschäft rund zehn Prozent weniger abgesetzt, als sie sich vorgenommen hatten. Dennoch blicken die Unternehmen zuversichtlich in die Zukunft, ab Ende Febrauar sollen die Bestellungen wieder stark anziehen. (tol)