Der E-Commerce wächst -- und die Zahl der Angriffe aus dem Netz

Die Domain- und Sicherheitsfirma VeriSign registrierte im vergangenen Jahr zur Vorweihnachtszeit ein rapides Wachstum des E-Commerce.

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Je mehr das Internet für Geschäfte genutzt wird, desto mehr toben sich dort auch kriminelle Energien aus. Die Domain- und Sicherheitsfirma VeriSign schreibt in ihrem Internet Security Intelligence Briefing (PDF), die Zahl der Versuche, in ein fremdes System einzudringen, sei im vergangenen Dezember um 176 Prozent gegenüber Mai 2003 gestiegen. Gleichzeitig habe auch der E-Commerce einen Wachstumsschub erfahren. So habe VeriSign zwischen dem 1. November und 31. Dezember 2003 Online-Geschäfte im Gesamtvolumen von 6,4 Milliarden US-Dollar abgearbeitet. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren es noch 4 Milliarden US-Dollar.

Die Nummer eins unter den Ländern, in denen die meisten Online-Betrugsversuche gestartet werden, sind die USA, gefolgt von Kanada und Indonesien. In dieser Rangliste, für die die absolute Anzahl der betrügerischen Transaktionen gezählt wurden, steht Deutschland an neunter Stelle. In der Tabelle, für die die Betrugsversuche im Verhältnis zum gesamten Internet-Verkehr gestellt werden, nimmt Indonesien den Spitzenplatz ein. Darauf folgen Nigeria und Pakistan. VeriSign merkt an, dass für das Ursprungsland eines Betrugsversuchs die jeweils verwendete IP-Nummer zur Grundlage genommen wird. Betrüger könnten allerdings auch Proxy-Server verwenden oder auf andere Weise versuchen, ihre Herkunft zu verschleiern. (anw)