Viacom will sich von Blockbuster trennen
Der US-Medienkonzern Viacom hat vor, sich von der Videothekenfirma Blockbuster zu trennen.
Der US-Medienkonzern Viacom (bekannt als EigentĂĽmer des Musiksenders MTV) will sich von der Videothekenfirma Blockbuster trennen. Zurzeit ist das Unternehmen mit 81 Prozent an dem Video-Spezialisten beteiligt, der im vergangenen Jahr 5,9 Milliarden US-Dollar umgesetzt hat. Unter dem Strich stand bei Blockbuster dann aber ein Verlust von 983,9 Millionen US-Dollar.
Der Blockbuster-Verlust drückte auch auf das Quartalsergebnis von Viacom, das zudem von Abschreibungen negativ beeinflusst wurde. Für das vierte Quartal meldete der Konzern ein Minus von 385,4 Millionen US-Dollar oder 0,22 Dollar je Aktie. Im Jahr zuvor hatte das Unternehmen einen Nettogewinn von 652,4 Millionen US-Dollar oder 0,37 Dollar je Aktie erzielt. Der Umsatz erhöhte sich um 11 Prozent und liegt bei 7,52 Milliarden US-Dollar, gegenüber 6,78 Milliarden US-Dollar im vierten Geschäftsquartal 2002.
Für das gesamte Geschäftsjahr verzeichnete Viacom einen Nettogewinn von 1,42 Milliarden US-Dollar. Im Jahr 2002 erzielte das Unternehmen einen Nettogewinn von 725,7 Millionen US-Dollar. Der Umsatz lag bei 26,59 Milliarden US-Dollar. 2002 setzte man 24,61 Milliarden US-Dollar um.
FĂĽr das laufende Jahr erwartet Viacom ein Umsatzwachstum von fĂĽnf bis sieben Prozent. (rro)