Deutscher PC-Markt wächst weiterhin zweistellig

Die endgültigen Zahlen des Markforschungsunternehmens IDC für den deutschen PC-Markt 2003 sind noch ein wenig besser als die Mitte Januar gemeldeten vorläufigen Ergebnisse.

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  • Andreas Stiller

Die nun vorliegenden endgültigen Zahlen des Markforschungsunternehmens IDC für den deutschen PC-Markt 2003 sind noch ein wenig besser als die Mitte Januar gemeldeten vorläufigen Ergebnisse. Danach wuchs der Gesamt-PC-Markt in Deutschland dank eines besonders starken Weihnachtsquartals um 9,8 Prozent. Im letzten Quartal 2003 konnte der Absatz gar um 17,1 Prozent zulegen, nahezu 2,5 Millionen PCs wurden in diesem Zeitraum verkauft.

Mit 1,5 Millionen im letzten Quartal 2003 machen die Desktop-PCs zwar weiterhin den größten Anteil aus, allerdings stieg ihre Stückzahl nur um 2,9 Prozent. Der Notebook-Absatz konnte mit nunmehr 876.000 Exemplaren um 53,6 Prozent zulegen. Bei den Endverbrauchern ging der Absatz mit PC-Desktops sogar um 1,3 Prozent zurück, der Run auf die Notebooks wird hier mit über 70 Prozent Steigerung gegenüber dem vierten Quartal 2002 offenbar.

Rein zahlenmäßig spielen die Server auf Basis der Intel-Architekur mit 77.000 Stück (plus 31,4%) keine große Rolle -- anders sieht das aus, schaut man sich den Umsatz an, angesichts eines Stückpreises von rund 8.000 Euro pro Server (über alle Sparten gemittelt).

Auch fĂĽr das laufende Quartal ist IDC optimistisch und sagt fĂĽr den deutschen PC-Markt eine Steigerung von rund 13 Prozent gegenĂĽber dem ersten Quartal 2003 voraus. (as)