MWC: Puma stellt erstes Handy vor

Das Handy des Sportlifestyle-Unternehmens Puma setzt auf ein proprietäres Betriebssystem, bietet aber schnelle Up- und Downloads sowie einen Touchscreen.

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Ăśber das Puma-Phone will der Sportartikel-Hersteller eine eigene Community aufbauen.

Puma, ehemals Schuhfabrikant und nunmehr Betreiber einer globalen Sportlifestyle-Marke, steigt wie angekündigt in den Handy-Markt ein. "Nichts an diesem Telefon ist Standard", heißt es seitens des Puma-Marketings, "alles ist maßgeschneidert." Anders ausgedrückt setzt Puma auf Proprietäres, vom Betriebssystem bis zu den Icons auf dem 2,8-Zoll-Touchscreen (240×320 Pixel).

Auffallendstes Merkmal des 115 Gramm schweren HSPA-Telefons (bis 7,2/2,9 Mbit/s) sind die auf der Rückseite angebrachten Solarzellen. Zur Orientierung dienen GPS-Empfänger und Kompass, Fotos knipst die 3,2-Megapixel-Kamera auf Wunsch mit Unterstützung durch eine LED-Leuchte. Bluetooth 2.1+EDR, FM-Radio und Beschleunigungssensor sind ebenfalls vorhanden.

Puma möchte über das hauseigene Handy eine Community aufbauen und dieser Software und Inhalte zum Download anbieten. Das Gerät selbst soll online, über Mobilfunk-Anbieter sowie Puma-Läden zum Endkundenpreis von knapp 400 Euro vertrieben werden. In der ersten Aprilwoche soll es, vorerst nur in Europa, erhältlich sein.

Der Hersteller des Telefons, Sagem Wireless, stellt auf dem MWC zudem ein Seniorenhandy vor. Das Cosyphone soll zu einem noch nicht genannten Preis über Mobilfunk-Anbieter erhältlich sein. Große Tasten mit Vibrationsfeedback und NFC sollen die Nutzung erleichtern. Konfigurierbare "Abkürzungskarten" mit NFC sollen das Aufrufen von Menüs und Untermenüs vermeiden helfen. So kann etwa eine an das Handy herangeführte Karte ein Telefonat mit einer bestimmten Person auslösen oder eine andere Karte eine Kurznachricht anstoßen.

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(ll)