Gigabit-Ethernet-Switche mit VLAN, PoE und SFP-Ports

Die Gigabit-Switche der Modellreihe EX2200 verbinden Netzwerkgeräte über 24 oder 48 Ports mit dem Gigabit-Ethernet-LAN. Sie unterteilen lokale Netze in VLANs und versorgen in der PoE-Fassung angeschlossene Geräte mit Strom (PoE/PoE+).

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Von
  • Reiko Kaps

Juniper hat die managebaren Gigabit-Ethernet-Switche der Reihe EX2200 vorgestellt. Der Hersteller liefert die Rack-tauglichen Geräte in zwei Fassungen mit 24 und 48 Gigabit-Ethernet-Schnittstellen aus, beide jeweils mit und ohne Power over Ethernet (802.3af/at): Die vom älteren PoE-Standard 802.3af vorgesehene Maximal-Leistung von 15,4 Watt pro Port stellt allerdings nur die 24-Port-Version auf allen seinen Ethernet-Schnittstellen bereit (PoE-Gesamtleistung 405 Watt). Die Verbindung zu anderen Netzen in Filialen oder der Firmenzentrale baut die EX2200-Switche über Glasfaser- oder Kupferkabel auf: Dafür stehen Uplink-Steckplätze bereit, die sich per SFP-Modul für das jeweilige Medium ausrüsten lassen.

Die Switche bauen virtuelle LANs auf (Port, MAC, IEEE 802.1Q), steuern den Zugang zum Netz über IEEE 802.1X und bündeln mehrere physische Netzwerk-Ports zu einem logischen (IEEE 802.3ad). Den Datenverkehr priorisieren sie über Kriterien wie Schnittstelle, MAC-Adresse, VLAN, IP-Adresse sowie UDP/TCP-Port oder IEEE 802.1p. Auf den Geräten arbeitet Junipers Betriebssystem Junos, das sich per Kommandozeile, Browser-Interface sowie über eine serielle Konsole und SNMP einrichten und steuern lässt. Zusätzlich verwaltet Junipers Software Network and Security Manager (NSM) die Switche zentral: Der Management-Server NSM läuft unter Solaris 10, Red Hat Enterprise Linux 3.0 und Red Hat Enterprise Linux 4/5. Preise für die EX2200-Switche nannte der Hersteller bislang nicht. (rek)