Duolingo und Chess.com kooperieren: Spieler können sich jetzt beleidigen lassen

Wer sich beim Schach langweilt, kann sich auf der Schachplattform Chess.com von Duolingos Chatbots zutexten und wahlweise auch beleidigen lassen.

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Duo beleidigt

(Bild: Chess.com)

Lesezeit: 2 Min.

Duolingo und Chess.com haben eine Zusammenarbeit vereinbart, mit der Sprachen und Schach Lernende zusammengeführt werden sollen. Damit wollen die Kooperationspartner Schachspielern helfen, besser zu werden und mehr internationale Spieler erreichen. Die Duolingo-Bots kommentieren in der gewählten Sprache ihre eigenen Züge und die des menschlichen Gegners. "Das ist so einfach, es fühlt sich so an, als ob ich schummele", sagt beispielsweise die Eule, wenn man gegen sie spielt.

Die Charaktere können alle mehrere Sprachen sprechen, unter anderem Spanisch, Französisch, Deutsch, Portugiesisch, Italienisch, Polnisch, Türkisch, Koreanisch, Arabisch, Indonesisch und Russisch. Es gibt KI-Bots verschiedener Spielstärken, angefangen mit Oscar (Rating 200), das Wunderkind Junior (Rating 700), Zari (Rating 1250), die gelangweilte Lily (Rating 1700) und die aggressive Duolingo-Eule Duo mit unbekanntem Ranking.

Wer die Funktion testen will, muss bei Chess.com einen Account anlegen und in der Desktop-Version oben links unter "Spielen" im Menü "Computer" auswählen. Anschließend lässt sich einer der gewünschten Charaktere auswählen. In der mobilen Ansicht ist die Auswahl über die Startseite unter "Gegen den Computer spielen" möglich.

Duolingo und Chess.com kooperieren (7 Bilder)

Schachbots bei der Arbeit

Duo als Schachbot (Bild: Chess.com)

Bei mehreren Partien wiederholen sich manche Floskeln der Teilnehmer. Hilfreiche Tipps sind zwar nicht zu erwarten, dafĂĽr kommt bei guten ZĂĽgen positives Feedback, bei schlechten hagelt es, je nach Chatbot, jedoch Beleidigungen.

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Bis zum 2. Dezember können alle Nutzer von Chess.com Duolingo-Chatbots testen. Was und ob die Funktion bei Chess.com nach diesem Zeitraum etwas kosten wird, ist nicht bekannt.

(mack)