Weitere Sprachversionen für das Wall-Street-Journal geplant

Der US-Verlag Dow Jones & Company plant für das Internet-Angebot des Wall Street Journal weitere Versionen in bis zu zehn verschiedenen Landessprachen.

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Von
  • Boi Feddern

Der US-Verlag Dow Jones & Company plant angeblich für das Internet-Angebot des Wall-Street-Journal weitere Versionen in bis zu zehn verschiedenen Landessprachen. Auch Deutschland als größter kontinentaleuropäischer Markt liegt im Fokus des Dow-Jones-Verlages. Das berichtet das Branchenblatt Der Kontakter.

Basis der weiteren Expansion des Wall-Street-Journal im Internet ist der ökonomische Erfolg der New Media Projekte des Medienkonzerns. Im Gesamtjahr 2003 hat die Verlagssparte Electronic Publishing Group einen Gewinn von 68 Millionen US-Dollar erwirtschaftet. Den Hauptanteil der Einnahmen stellen mit 70 Prozent die kostenpflichtigen Medienangebote.

Die Electronic Publishing Group von Dow Jones & Company betreibt neben WSJ.com bereits eine chinesische Online-Version des Wall-Street-Journal und die Internet-Medien-Plattform Barrons.com. Daneben steuert die Gruppe die Geschäftskunden-Angebote Dow Jones Newswires, Dow Jones Indexes und gemeinsam mit der Nachrichtenagentur Reuters das Vertriebs- und Technologie-Unternehmen Factiva.

Das Wall-Street-Journal-Online startete im April 1996. Es ist nach Angaben des Eigentümers Dow Jones das größte kostenpflichtige Internet-Abonnement weltweit und von Anfang an eines der wenigen erfolgreichen Bezahlangebote im Web gewesen. Eingeschriebene User können nicht nur auf Unternehmensberichte, sondern auch auf personalisierte News und Börseninformationen zugreifen. (boi)